Warum nicht mal in Deutschland ein
paar Tage "Urlauben". Der Herbst bietet sich dazu an.
Ein Ausflug ins Dreiländereck, Luxemburg, Frankreich, Deutschland, also dahin wo die Saar eine Schleife macht, stand
schon lange auf unserer To-Do-Liste. Und dieses Jahr hat es endlich geklappt. Das Wetter dazu hätte gar nicht besser
sein können. Aus der Gegend um Frankfurt sind es auf dem schnellen Weg ca. 2,5 Std. Wir aber haben uns Zeit genommen
und haben dem Navi gesagt: "Autobahnen meiden!". Also waren wir etwas länger unterwegs. Es war eine wunderschöne Fahrt
bei Sonnenschein. Vorbei an kleinen Städtchen und Dörfern. So sind wir dann auch rechtzeitig zur Kaffeezeit in
Saarburg angekommen. Dieses Städtchen ist eine Perle an der Saar. Es befindet sich mitten in der Stadt ein hoher
Wasserfall. Die Attraktion natürlich. Hier stürzt sich der Leukbach 20 Meter in die Tiefe. Im Zulauf reihen sich beiderseits
viele Lokalitäten aneinander: Klein Venedig, auch genannt.
Es ist eine Herausforderung für jeden Fotografen, und ein Platz um bei bei Kaffee und Kuchen ausruhen. Im Touristen-Info-Büro
am Kreisel sollte man sich vorher mit einem kostenlosen Stadtplan versorgen um sich in der Altstadt zurecht zu finden
damit ist man bestens ausgerüstet.
Saarburg selbst mit seiner sehenswerten kleinen Altstadt liegt unterhalb einer mittelalterlichen Burg, daher auch der Name.
Von der Burgruine aus hat man einen wunderschönen Ausblick über das Saartal.
Für den Nervenkitzel bietet sich eine Fahrt mit der Sesselbahn hinauf zum Warsberg an. Von dort aus geht es dann mit
rasanter Fahrt auf der Sommerrodelbahn wieder hinunter.
Ein Besuch des Greifvogelparks am Warsberg lässt sich bei dieser Tour gut verbinden.
Sonne, blauer Himmel pur, angenehme Temperatur und die Aussicht auf leckeres Saarländisches Essen!
Zweiter Tag: Saarschleife und Baumwipfelpfad
Ausgeschlafen, nach einem üppigen Frühstück, geht es zum Aussichtspunkt: Saarschleife. Der Parkplatz liegt unweit zum
Baumwipfelpfad und etwa 500 Meter von der Aussichtsplattform entfernt, die wir zuerst ansteuern. Der leicht abschüssige
Weg dorthin ist zwar geteert, aber für Rollator oder Rollstuhl ganz schön holprig. Wir sind echt froh die Plattform
zu erreiche. Hier bietet sich eine uneingeschränkte Aussicht auf die Flußbiegung und bei dem schönen Wetter, so wie heute,
ein weiter Blick in das Land. Zum ausruhen befindenden sich hier etliche Bänke mit Aussicht. Wir pausieren
und beobachten die Touris, die busweise ankommen, Bilder machen und ruckzuck wieder verschwinden. Zu bewundern sind die
Wanderer, die vom Fluß aus bis nach hier oben marschiert sind. Hut ab!!
Jetzt geht es den Holperweg wieder ein ganzes Stück bergauf zurück, fast bis zum Parkplatz. Linker Hand geht es zum
ebenerdigen Eingang des Baumwipfelpfad. Hier befindet sich die Kasse und eine umfangreiche Restauration. Für die Länge
des Pfades von 1.250 Meter sollte man schon eine Stunde einplanen. Der Pfad ist behindertengerecht gebaut. Wanderstöcke
mit Spitze sind allerdings weniger geeignet, da man damit zwischen den Bohlen immer wieder hängen bleibt. :))
So, wieder zurück auf dem Boden. Vielleicht einkehren? Dann geht es hinunter zur Saar. Ein Blick von unten lohnt sich.
Hier stehen auch ein paar "Baum-Ferienhäuser".
Abends im Hotel gibt es wieder lecker zu essen. Frisch zubereitet und, so steht es auf der Karte: Glutenfrei!
Ein schönes Wochenende geht am Sonntag mit der Heimfahrt zu ende. Das Wetter hat super mitgespielt. Es hätte besser
nicht sein können. Wir werden sicher mal wiederkommen. Vielleicht schon im Frühling, wenn wir besser zu Fuß drauf sind.
bis denne, danne, schönes Saarland.